4.1.) Unterseite „Dunkelflaute“


Die Sonne scheint nicht immer – auch der Wind weht nicht immerzu!


Die physikalische Energie-Unabhängigkeit eines einzelnen Gebäudes ist wegen dieser „Dunkelflaute“ schwierig und wirtschaftlich kaum darzustellen. Gleichwohl lohnt es sich, zu prüfen, ob der Betrieb einer Kleinwindanlage für die sonnenarmen Wintermonate Sinn macht:

 

Ergebnis einer Windmessung:
Windmessdaten 13.11.2024 - 31.03.2025
Auf dem Heck 25, 59939 Olsberg-Elleringhausen
(14.12. - 04.01. fehlen, vom 08.02.-31.03. wurden die Daten aus 2024 eingefügt)


Bereich

Zeit

Durchschnitt



> 2,5 m/s < 5 m/s

712,058 Stunden

3,08 m/s



> 5 m/s < 7,5 m/s

210,139 Stunden

5,70 m/s



> 7,5 m/s < 10 m/s

41,261 Stunden

8,39 m/s



> 10 m/s < 15 m/s

8,592 Stunden

11,22 m/s



> 15 m/s

9,17 MINUTEN

16,29 m/s




Wärmebedarf / Stromerzeugung durch Wind bzw. Photovoltaik im Jahresverlauf:




Durchgeführte Messungen zur Stromerzeugung durch Wind und Sonne zeigen, dass sonnenreiche Sommermonate und windreiche Wintermonate sich vorzüglich ergänzen.




Wirtschaftlich machen Kleinwindanlagen für einzelne Gebäude jedoch keinen Sinn und benötigen darüber hinaus die Akzeptanz der jeweiligen Nachbarn.




Jedoch lässt sich eine CO2-freie Jahresbilanz durch den Verkauf von überschüssigem Solarstrom im Sommer und Zukauf von Ökostrom im Winter erzielen:



Berechnung nach dem GEG - Gebäude Energie Gesetz

 

Fazit:

 

4.306 kWh Solarstrom werden verkauft,

 

3.054 kWh Ökostrom werden zugekauft.
Damit stimmt die Jahresbilanz!

Weitere Synergien werden durch Reduzierung des Energieverbrauchs erzielt.

 

 

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