2.) Mobilität – Fahren mit Sprit vom Dach
Worum geht`s?
- Mobilität gehört zum Alltag und ist doch nicht selbstverständlich.
- Der Transport von Menschen und Gütern erfolgt weltweit und fast ausschließlich unter Nutzung von fossiler Energie.
- Der Anteil des Kfz-Verkehrs beträgt rd. 25 % des gesamten CO2-Ausstoßes in Deutschland.
- Der öffentliche Personenverkehr auf dem Land ist extrem unterentwickelt.
- Die Verkehrswende hat begonnen, wird jedoch von Teilen der Politik schon wieder rückabgewickelt.
- Seriöse Studien belegen, dass Elektroautos über ihren gesamten Lebenszyklus bereits jetzt schon bis zu 60 % weniger Treibhausgase erzeugen als Benziner oder Dieselfahrzeuge. Und dieser Vorsprung wächst.
- Die Benzin- und Dieselpreise steigen unentwegt, das Ende dieser Preisspirale ist noch längst nicht erreicht.
- Die Stromerträge privater Photovoltaik-Anlagen reichen aus, um im Sommer neben dem Hausstrom und der Warmwasserversorgung auch nebenbei das Elektroauto zu betanken.
Das Projekt
- Mit der Anschaffung eines elektrischen Fiat 500-E im Jahr 2024 konnte ich praktische Erfahrungen im Verkehrs-Echtbetrieb sammeln.
- Inzwischen bin ich über 9.250 km damit gefahren.
- Es gab kein einziges Problem, natürlich immer mit Blick auf die Reichweite von derzeit 260 km pro „Tankfüllung“.
- Es ist einfach ein schönes Fahren, auch im Winter.
- Das „Tanken“ erfordert ein Umdenken. Solange ich im Radius meiner getankten km bleibe, gibt es keine Probleme.
- Am Zielort kann ich lange genug auftanken.
- An einer Tankstelle mit einer 22 kW-Wallbox braucht es eine knappe Stunde für 100 km.
- Beim Laden mit PV-Strom kostet der „Sprit“ 1,2 Cent/km, aus dem Stromnetz 3,8 Cent/km – es rechnet sich, für jeden!
- Fahre ich weiter, nun ja, dann tanken an einer Schnellladesäule, z.B. von 15 % Reichweite auf 80 % Reichweite in 25 Minuten, dann für 10 Cent/km wie bei Benzin